Basteln: Eindrucksvolle Dinomaske zum Selbermachen

Tarbosaurus aus Pappmaché
Dinomaske zum Selberbasteln

Dinosaurier sind die Lieblinge fast aller 4-8-Jährigen. Natürlich gibt es auch welche zu kaufen, schöner aber ist es, sie gemeinschaftlich selbst herzustellen. Wir haben uns vor einiger Zeit ans Werk gemacht, um aus dem Lieblingsdino (Tarbosaurus) eine coole Maske herzustellen (siehe Abbildung). Dazu benötigten wir:

 

  • einen Stapel alter Zeitungen (den haben Sie entweder zu Hause, oder Sie werden in jedem Altpapiercontainer fündig)
  • eine Rolle festen Draht (gibt´s billig im Baumarkt)
  • Acrylfarbe in Weiß, Schwarz, Grün und Rot (finden Sie wahrscheinlich im Kinderzimmer)
  • eine Sammlung von Haifischzähnen, die meine Tochter beim Besuch eines Urzeitparks selbst aus dem Sand gebuddelt hatte. Im Notfall tun es aber auch einige spitze Kieselsteine oder abgebrannte Zündhölzchen. Zwicken Sie einfach den Kopf ab und schnitzen Sie die Hölzchen spitz.
  • 2 weiße Plastik-Ostereier (für die Augen)
  • 1 Päckchen Tapetenkleister

 

Tarbosaurus aus Pappmaché

Die Sache ist ganz einfach: Fertigen Sie aus dem Draht ein Gestell in der Grundform der gewünschten Maske an. Dies braucht ein wenig Geduld. Das Geflecht sollte möglichst dicht sein, dann hält das Pappmaché hinterher besser. Vergessen Sie dabei nicht, den Draht an den Enden mit der Zange gut umzubiegen, um eine spätere Verletzungsgefahr auszuschließen. Probieren Sie immer wieder aus, ob die Größe passt und rechnen Sie bei Bedarf innen ein wenig Platz für ein Schaumstoffpolster mit ein.

 

Das Drahtgestell mit Pappmaché überziehen

Wenn das Gestell fertig ist, setzen Sie Tapetenkleister an, (nicht zuviel auf einmal, eine kleine Schale genügt).

Reißen Sie nun Zeitungspapier in Streifen. Bestreichen Sie sie mit Tapetenkleister und überziehen Sie das Gestell von Innen und Außen mit mehreren Lagen Zeitungspapier. Lassen Sie das Ganze nun trocknen. Mindestens drei Tage, bis das Papier steinhart geworden ist.

 

Sollten Sie dem Dino auch Zähne einsetzen wollen, ist es nun an der Zeit dazu: Drücken Sie sie an der richtigen Stelle durch das Papier, (vorsichtig, sonst werden die Löcher zu groß. Dann ist es schwer, die Zähne später zum Halten zu bringen).

 

Nun setzen Sie das Pappmaché an. Wiederum nur eine kleine Menge! Zerreißen Sie Zeitungspapier in kleine Stücke und mischen Sie sie in frischen Tapetenkleister. Kneten Sie das Ganze so lange, bis Sie einen festen, klebrigen Brei erhalten. Dieser sollte möglichst homogen sein, sonst wird die Maske später zu grob und bricht leicht.

 

Bringen Sie die Masse nun auf die Maske auf. Überziehen Sie sie mit einer gleichmäßigen, ca. 1 cm dicken Schicht. Zweckmäßigerweise fangen Sie bei den Zähnen an: Bestreichen Sie sie an der Unterseite. Dadurch werden sie im "Kiefer" befestigt. Drehen Sie die Maske zum Trocknen so, dass das frische Pappmaché oben liegt, sonst fällt es möglicherweise herunter. Aus diesem Grund müssen Sie auch in mehreren Phasen arbeiten und die Maske immer wieder tageweise trocknen lassen. Unser Saurierkopf benötigte insgesamt fünf Pappmaché-Orgien, bei denen wir viel Spaß hatten.

 

Bemalen mit Acrylfarbe

Wenn das Ergebnis Ihren Wünschen entspricht, dann lassen Sie die Maske liegen, bis sie wirklich total trocken ist. Dies braucht etwas Geduld, kann schon mal fünf Tage dauern. Dann können Sie das Ding bemalen: Zuerst mit weißer Acrylfarbe (Grundierung, dann leuchten später die Farben besser). Wenn diese trocken ist, tragen Sie die endgültige Farbe auf, (in unserem Fall war es grün, gemischt mit verschiedenen Anteilen Schwarz).

 

Zum Schluss haben wir die Plastik-Ostereier so zugeschnitten, dass sie zwei prachtvolle Augen ergaben, die wir mit Kraftkleber in den Höhlen befestigt haben. Pupillen aufmalen, eventuell einige rote Äderchen dazu und fertig ist eine Dinomaske, die es wirklich nur einmal auf der Welt gibt. Viel Spaß damit!


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