Aus der Redaktion

Diskussion: Schreiben nach Gehör

> Diskussion: Pädagogik für die Tonne: Schreiben nach Gehör

Freitagskolumne von Ursula Prem

 

Di Lesa dises Atikls dürftn fro sain, das Schraibm naach Gehöa zwa Schulö machd, aba aoch nichd mer: Im Ernst, meine Versuchung war groß, eine ganze Kolumne in dem Schreibstil zu verfassen, den zu erlernen man offenbar immer noch und schon wieder Grundschulkinder nötigt. Kein Wunder also, dass das Facebook-Posting von Isa Becker weite Kreise zog: Die Mutter eines Sohnes machte ihrem Herzen über solche Lehrmethoden Luft und erntete dafür vieltausendfache Zustimmung. Auch von mir gibt es ein Like für Frau Beckers deutliche Worte, die wohltuende Realität in ein Thema bringen, das an manchen Stellen schon die tragischen Züge eines Glaubenskriegs angenommen hat. >>


Buchcover: Einmaleins Walpurgisnacht!

> So erlernt Ihr Kind das kleine Einmaleins

 

Um es gleich vorauszuschicken: Das Kleine Einmaleins gehört nicht zu der Art Lernstoff, die kurz vor einer Prüfung gebüffelt und dann wieder vergessen werden können. Seine sichere Beherrschung ist vielmehr eine Grundvoraussetzung, auf der der weitere Erfolg im Fach Mathematik aufbaut. Eltern sollten sich diesbezüglich nicht nur auf die Schule verlassen. Das heutige, streng genormte, Lernsystem neigt leider dazu, die Kinder irgendwo unterwegs »abzuhängen« und sich zum Selbstzweck hochzustilisieren. Verlierer sind dabei oftmals die Kinder, denen zwischen Lernfrust und Zeugnisangst die Kindheit verleidet wird. >>


> Motivationskiller Grundschule

 

Dass ein verdientes Lob für eine gute Leistung zu noch höheren Leistungen motiviert, hat sich inzwischen herumgesprochen. Man möchte meinen, dass diese Selbstverständlichkeit heutzutage nicht nur weithin bekannt ist, sondern in der Pädagogik auch flächendeckend zur Anwendung kommt. Wer durchs Internet surft und auf Nachrichtenportalen, in Blogs oder Foren querliest, wird schnell bemerken, dass die allgemeinen Rechtschreibfähigkeiten ein eher düsteres Bild abgeben: Selbst erwachsene Menschen sind hierzulande oft nicht in der Lage, ein paar Sätze fehlerfrei zu formulieren. Umso bemerkenswerter müsste es sein, wenn ein Schulkind (4. Klasse) dies vermag und ein fehlerloses Übungsdiktat abliefert. Grund für ein dickes Lob? – Aber hallo! >>


Foto: © Jens Weber - Pixelio
Schulkinde

> Bildungsausgaben können sogar kontraproduktiv sein

 

Einfach unglaublich, was das Internet alles ans Licht bringt. Täglich hören wir den Sermon: »Gute Bildung braucht Geld! Viel mehr Geld!« Und da diese medialen Angriffe aus sämtlichen Rohren auf uns abgefeuert werden, beginnen wir langsam, ihren Inhalt zu glauben. Geld jedoch ist nicht alleine die Lösung. Auch eine große Menge davon kann einem Dürstenden in der Wüste nicht das dringend benötigte Wasser geben. >>


Vereinfachte Ausgangsschrift

> Abschaffung der Schreibschrift?

 

Haben Sie es auch satt, liebe Eltern, dass unsere Kinder nichts als Versuchskaninchen von Bildungsmethodikern jeglicher Couleur zu sein scheinen? Können Sie die Diskussionen einfach nicht mehr hören? Erweiterte Grundschule. Gesamtschule. Dreigliedriges Schulsystem. Pisa-Studie und bundesweite Vergleichstests. Blablabla. Was hat das eigentlich alles mit uns und unseren Kindern zu tun? >>


Das lesende Gehirn

> Hirnforschung - Kinder nicht zu früh der digitalen Welt aussetzen

 

Beschäftigen sich Kinder viel mit digitalen Medien, ehe sie Lesen und Schreiben erlernt haben, fällt es ihnen schwerer, im Gehirn die richtigen Strukturen für das Leseverständnis aufzubauen. Zu dieser Erkenntnis gelangt zumindest Maryanne Wolf, Direktorin des Zentrums für Lese- und Sprachforschung an der Tufts University in Boston. Das Gehirn, so Wolf in ihrem Buch »Das lesende Gehirn«, verfügt über eine »offene Architektur« und passt sich elastisch den jeweiligen Anforderungen an. >>


> Spielsachen - So alt wie die Menschheit selbst

 

»Spiele, damit du ernst sein kannst!« erkannte bereits Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung der skythische Philosoph Anarchasis. Der Spieltrieb ist seit Urzeiten im Menschen angelegt und erfüllt viele Funktionen: Kinder lernen im spielerischen Wettkampf mit anderen viele Grundregeln kennen, die sie lebenslang begleiten werden. Im Spiel üben sie strategisches Denken, entfalten ihre Fantasie und entwickeln manuelle Fähigkeiten, doch das Wichtigste: Sie haben einfach Spaß daran, sich einer aufregenden Tätigkeit ganz ohne Leistungsdruck hingeben zu können. Auch im Erwachsenenleben hat das Spielen seinen Platz: Es schafft einen Ausgleich zum Alltagsstress und stellt eine Möglichkeit dar, einmal richtig abschalten zu können. >>


Abbildung: ©Rike/Pixelio
Mit der Einschulung kommt der Notenstress

Notenstress:

> So meistern Sie die Schulzeit Ihres Kindes

 

Nicht immer ist das Notensystem von Schulen wirklich durchschaubar. Klassenarbeiten bilden in den seltensten Fällen die tatsächlichen Fähigkeiten eines Kindes ab. Sie sind eine reine Momentaufnahme des Kurzzeitgedächtnisses und zeigen lediglich, ob das Kind in der Lage ist, das aktuell geforderte Wissen schnell aufzunehmen und zu einem exakten Zeitpunkt und unter Zeitdruck wieder aufs Papier zu speien. Ob das Kind jedoch in der Lage ist, das erlernte Wissen kreativ anzuwenden und fächerübergreifend zu kombinieren, sprich: auch nur irgendetwas Brauchbares damit anzufangen, darüber schweigen die Schulnoten sich aus. >>


> Schwindende Sprachkompetenz bei deutschen Studenten

 

Gravierende Mängel in der Sprach-, Lese- und Schreibkompetenz bei deutschen Abiturienten enthüllt eine Studie von Prof. Dr. Gerhard Wolf, Altphilologe der Universität Bayreuth. In einem Interview, welches in der Druckausgabe 40/2012 des Magazins SPIEGEL erschienen ist, zieht Gerhard Wolf das ernüchternde Fazit, dass die faktische Studierfähigkeit einer wachsenden Gruppe von Abiturienten nicht mehr gegeben ist. Auch mit der Allgemeinbildung hapert es laut den Erhebungen von Gerhard Wolf, weshalb er den Vorschlag aufwirft, an den Universitäten Vorkurse zur Erlangung der Studierfähigkeit einzurichten. >>


> Die Pathologisierung der Kindheit

 

Eltern stehen heute vor Herausforderungen, die sie sich nicht hätten träumen lassen. Die Binsenweisheit, dass jeder Mensch absolut einzigartig ist, seine Stärken und Schwächen mitbringt und selbstverständlich immer nur mit sich selbst verglichen werden kann, scheint mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten. Die Phase der Kindheit wandelt sich mehr und mehr zu einer Zeit, in der jeder Mensch seine Diagnose gestellt bekommt, die ihn lebenslang zum Behinderten stempelt, zumindest in seinen eigenen Augen. >>


> Vorschulbildung und Fernsehen

 

Um es gleich vorweg zu sagen: Vieles, was uns heute als sogenanntes »Kinderprogramm« im Fernsehen verkauft wird, ist schlichtweg eine Katastrophe. Lieblos gezeichnete Helden mit Laserkanonen und dümmliche Kampfschildkröten prasseln auf die Kleinen ein und vermitteln ihnen das, was im Leben wirklich wichtig ist: Ein cooler Macker zu sein. Oder (für Mädchen): sich in einen coolen Macker zu verlieben. Kleinkinder diesem Zeug auszusetzen, ist mit Sicherheit nicht förderlich für die allgemeine, sowie für die Sprachentwicklung. Das wissen wir alle. >>


> So vermeiden Sie Stress beim Lernen

 

Ihr Kind steht vor der Herausforderung, das Lesen zu erlernen. Da ist es günstig, wenn Sie sich auch mit den Hindernissen vertraut machen, die bei diesem sensiblen Lernprozess auftreten können. Da das schulische Umfeld heutigen Zuschnitts nur wenig Rücksicht darauf nimmt, auf welche Weise natürliches Lernen funktioniert, sollten Sie zu Hause umso mehr darauf achten, Ihrem Kind ein kreatives, angstfreies Umfeld zu erschaffen, das keine Lernblockaden aufkommen lässt. >>


> Betreuungsgeld - Luftschlacht über dem Kinderbett

 

Kinder stehen in Deutschland nicht gerade hoch im Kurs, wie wir schon in unserem Beitrag »Die Pathologisierung der Kindheit« aufgezeigt haben. Auch die politische Diskussion darüber, wer sich wann und wie um die Kinder kümmern »muss«, ist ein Indiz dafür, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Aktuell tobt die gefühlt 50.000. Schlacht um das Betreuungsgeld, von den einen als »Herdprämie« verunglimpft, von den anderen als »Herstellung der Wahlfreiheit« gefeiert. >>



Kleines 1x1 als Poster

Poster Kleines Einmaleins


Asterix der Gallier

> Thema: Asterix und Obelix

Die Beliebtheit von Asterix und Obelix ist auch nach über 50 Jahren ungebrochen. Mit unserer Asterix Themenwelt haben wir den gallischen Helden ein Denkmal gesetzt. Entdecken Sie Asterix und Obelix Comics in verschiedenen Ausgaben, Asterix Filme, Asterix Spielsachen, Asterix Accessoires und vieles mehr!


> kleines 1x1

> Thema: Kleines Einmaleins

Das kleine Einmaleins gehört zu den wichtigsten Grundlagen der Mathematik. Unsere Themenwelt zeigt Ihnen Wege, wie das Auswendiglernen und Anwenden sicher gelingt!


> Horror Clown

Redaktion

Horror Clowns

> Als Clown zum Kinderfasching?

In unserer aufgeregten Zeit der allgemeinen Umbrüche kommt es zu seltsamen Verwerfungen, die man sich noch vor wenigen Jahren nicht hätte vorstellen können. Aktuell ist es unter anderem das sogenannte Horrorclown-Phänomen, das, in den USA schon länger bekannt, über den großen Teich herüberschwappt und manchen harmlosen Faschingsspaß schnell in bitteren Ernst umschlagen lassen kann. >>



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