Bildungsausgaben können sogar kontraproduktiv sein

Foto: © Jens Weber - pixelio
Schulkind

Einfach unglaublich, was das Internet alles ans Licht bringt. Täglich hören wir den Sermon: »Gute Bildung braucht Geld! Viel mehr Geld!« Und da diese medialen Angriffe aus sämtlichen Rohren auf uns abgefeuert werden, beginnen wir langsam, ihren Inhalt zu glauben. Geld jedoch ist nicht alleine die Lösung. Auch eine große Menge davon kann einem Dürstenden in der Wüste nicht das dringend benötigte Wasser geben.

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In Sachen Bildung sollte die Frage nach noch mehr Geld nicht in den Vordergrund geschoben werden. Sie sollte vielmehr der Frage weichen: Für was geben wir das vorhandene Geld aus? Lernen Kinder auch nur einen Buchstaben mehr, wenn sie statt mit guten alten Schultafeln an neuartigen Whiteboards unterrichtet werden, von denen es >> laut WELT Online inzwischen über 26.000 in deutschen Klassenzimmern gibt? Ist es wirklich nötig, dass Schüler die vom Lehrer mittels Whiteboard vermittelten Inhalte bei Bedarf herunterladen können, um sich das Abschreiben zu sparen? Oder wird ihnen dadurch nicht vielmehr genau die Trainingsmöglichkeit abgenommen, durch die sie ihre Grundkompetenzen in Lesen und Schreiben verstärken könnten? Fakt ist: Schreiben lernt man durch Schreiben. Nicht durch Herunterladen.

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Bildung verbessern? – Weg mit den Fotokopierern aus den Schulen!

Als Eltern von Schulkindern werden Sie das kennen: Der Ranzen wird täglich schwerer. Schuld ist, neben einem Haufen wenig benutzter Schulbücher, eine im Laufe des Schuljahres anwachsende Flut fotokopierter Arbeitsblätter, die Mappe um Mappe füllen. Sollen die Kinder das Wissen auf dem Rücken tragen? Oder nicht doch lieber im Kopf?

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Die Papiermassen haben mehrere negative Wirkungen:

  • Vorgedruckte Texte sind eine vertane Chance zum Selberschreiben. Gerade in der Grundschule sollten sie nichts verloren haben, es sei denn, es handelt sich um gute Bücher.
  • Heutige Schulranzen sind bedingt durch einen Haufen meist nur einseitig bedruckten Papiers (Umweltschutz? Ressourcenschonung? – Fehlanzeige!) oft so schwer, dass schon 7-Jährige manchmal 10 kg und mehr auf dem Rücken tragen. Dies entspricht 1/3 des Körpergewichts des Schülers und übersteigt bei weitem die Empfehlung von Orthopäden, die Rückenlast solle 10 - 15 % des Körpergewichts nicht übersteigen. Rücken-, Gelenk- und Muskelbeschwerden und frühzeitige Degenerationserscheinungen sind die Folgen.
  • Das vermehrte Ausfüllen von Arbeitsblättern, die bereits zwei Stunden später ein dröges Dauerdasein in irgendeinem Sammelordner führen, ist eine Missachtung der Arbeitsleistung des Kindes, das irgendwann das Gefühl bekommt, nur für den Papierkorb zu arbeiten. Sauber geführte, von Hand gefüllte Hefte sind auch in der Schule 2.0 unverzichtbar.

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Fazit: Das ständige Geschrei ums Geld ist ein politisch motivierter Kampfplatz, mit dem sich prima auf Stimmenfang gehen lässt, das aber an den wahren Bedürfnissen von Schulkindern vorbei geht. Ein paar Hefte, Stifte, dazu gute Schulbücher: Was ist daran eigentlich so schwer?



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