10 Tipps, um Kinder für das Lesen zu begeistern

Nicht jedes Kind findet auf Anhieb einen Zugang zum Lesen. Während sich manche schnell zu wahren Bücherwürmern entwickeln, sind andere echte Lesemuffel. »Laaangweilig!«, lautet ihr Kommentar, wenn man versucht, sie für Bücher zu begeistern. Dabei ist reichliches Lesen für den Erwerb einer sicheren Rechtschreibung unverzichtbar ...

 

10 Tipps rund um das Lesen

  • Sorgen Sie von Anfang an für ein lesefreundliches Umfeld. Lesen Sie selbst in Anwesenheit des Kindes. Ein Dreijähriger, der von Mama oder Papa hört: »Moment, ich komm gleich zu dir. Ich lese nur schnell das Kapitel zu Ende, denn das Buch ist gerade so spannend«, der wird einen starken Wunsch entwickeln, möglichst bald selbst lesen zu können.
  • Besorgen Sie schon sehr früh einige Bilderbücher zum Thema Buchstaben und beantworten Sie Ihrem Kind die sich daraus ergebenden Fragen in altersgerechter Weise.
  • Entwickeln Sie Buchstabenspiele: Buchstaben kann man nachmalen, ausschneiden, aus Knetgummi formen …, die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Vermeiden Sie allerdings unbedingt, einen Zwang daraus zu machen. Alles wird sich ganz organisch entwickeln. Hinweis: Auf abc-lernen.com finden Sie ein kostenloses, schön gestaltetes ABC-Suchspiel, das Sie selbst ausdrucken und ausschneiden können.
  • Vermeiden Sie negative Aussagen über Bücher und Lesen in Anwesenheit von Kindern, auch wenn diese noch sehr klein sind. »Puuuuh, warum hat Onkel Paul mir nur diese Schwarte geschenkt? Der weiß doch, dass ich im ganzen Jahr nicht so viel lese …«, aus solch einer Aussage Ihrerseits zieht schon ein Zweijähriger Schlüsse für sein eigenes späteres Leseverhalten.
  • Sollten Sie selbst tatsächlich nicht besonders gerne und viel lesen, müssen Sie sich natürlich nicht zum täglichen »Showlesen« zwingen, das Sie zähneknirschend irgendwie hinter sich bringen. Besorgen Sie sich einige Bücher, deren Thematik Sie tatsächlich interessiert, und die vom Umfang her überschaubar sind. Nicht die Masse macht den Unterschied, sondern die grundsätzliche Präsenz einer lebendigen Lesekultur innerhalb der Familie.
  • Schränken Sie den Fernsehkonsum zumindest so lange drastisch ein, bis Ihr Kind sicher Lesen und Schreiben gelernt hat und ihm das regelmäßige Bücherlesen in Fleisch und Blut übergegangen ist. So lange das Lesen schwierig ist, lassen sich spannende Geschichten sehr viel leichter über den Fernseher konsumieren. Diese Erfahrung: Fernsehen ist einfacher als Lesen, verfestigt sich im Laufe der Zeit, und die Hürden für das Lesen werden immer höher.
  • Wenn Ihr Kind noch nicht Lesen gelernt hat, dann lesen Sie ihm regelmäßig vor. Dies stärkt nicht nur die Bindung zwischen Eltern und Kindern, sondern ebenso die Lust, es möglichst bald selbst zu können. Wählen Sie hierzu Bücher mit überschaubaren Abschnitten, und lesen Sie jeden Tag, beispielsweise vor dem Einschlafen, ein Kapitel daraus vor. Mein Tipp dazu: Die Bücher der Walpurgisnacht-Reihe sind nicht nur witzig und unterhaltsam, sondern vermitteln ganz nebenbei wichtige Lerninhalte, die sich in der Grundschule als sehr nützlich erweisen: das Kleine Einmaleins und das Alphabet.
  • Kann Ihr Kind schon lesen, dann wird es stolz darauf sein, wenn Sie es bitten, Ihnen vorzulesen. Gerade Kinder, die nicht besonders gerne lesen, können auf diese Weise neu motiviert werden. Integrieren Sie es ruhig in Ihren Alltag: »Bitte komm mal schnell und lies mir das Kochrezept vor, ich hab grad nasse Hände …« oder: »Kannst Du lesen, was da steht? Die Buchstaben sind so klein, und ich hab meine Brille nicht auf …«
  • Entwickeln Sie ein Belohnungssystem: Ein bunter Sticker für eine vorgelesene Buchseite, ein Zoobesuch für ein komplett gelesenes Buch, so etwas kann Wunder bewirken …
  • Vermeiden Sie grundsätzlich das Verbreiten von Stress rund um das Lesen. Und bedenken Sie: Nicht jedes Kind entwickelt sich gleich schnell in allen Bereichen. Wenn die Tochter der Nachbarn jünger ist und bereits besser lesen kann als das eigene Kind, so sagt dies gar nichts über seine späteren Lesefähigkeiten aus. Bleiben Sie spielerisch am Ball, und vor allem: Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Kind!


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